28. Februar 2009

Wege

Dieser Tage war ich in Frankfurt, besuchte das Städel, ging am späten Abend über den Eisernen Steg. Es war beinahe mild. Wenn auch meine Stimmung weniger milde schien. Zu viel ist passiert. Zu viel in so kurzer Zeit. Der Weg am Schaumainkai, an dem das Städel zu finden ist, ist umsäumt von diesen Bäumen, die so bizarr wirken wie diese Tage und diese Zeit. Man kneift die Augen zusammen, so scharf wird die Wirklichkeit abgebildet und so außerordentlich seltsam wirkt sie.

21. Februar 2009

Sonic Blog Workshop

The Sonic Blog, das ich schon sehr lange hier verlinkt habe, veranstaltet gemeinsam mit BerlinPhotoWorkshops einen sehr interessanten Workshop, auf den ich hiermit aufmerksam machen möchte. Bei Klick auf obiges Foto oder auf folgenden Link gibt es mehr Informationen: http://blog.sonicsites.de/workshop-fotografie-duesseldorf-seminar/

15. Februar 2009

Abschied

Nach genau zwei Jahren schließt das Atelier Kassühlke in Gelnhausen. Ich danke allen Freunden und Kunden für das Vertrauen, das Sie mir entgegengebracht haben. Danke für viele berührende Begegnungen. Für eine gute Zeit, auf die ich nicht mit Groll zurückblicken will, sondern mit Dank. Auch wenn das, was jetzt teilweise unvermeidlich folgen wird, mir nicht nur Grund zur Freude geben wird. Danken möchte ich auch allen, die mich unterstützt haben, in Rat und Tat. Danken möchte ich vor allem meiner Vermieterin, die sehr viel Geduld mit mir hatte. Danken möchte ich besonders Claus. Ohne Dich wäre das alles nicht möglich gewesen. Danke möchte ich Martin, Astrid, Uschi, Hery, Pamela, Oliver und Susanne sagen. Meine Arbeit als Fotograf geht gleichwohl weiter, wenn auch zunächst vornehmlich mit künstlerischen Projekten. Selbstverständlich bin ich weiterhin buchbar für Aufträge "on location". Mehr Infos hierzu entnehmen Sie bitte meiner offiziellen Internet-Präsenz. Ihr Jörg Kassühlke

14. Februar 2009

Zauber

Es mag in anderen Gegenden anders sein. Hier aber empfinde ich diesen Winter als einen der schönsten meines Lebens. Seit vielen Wochen Sonne, kaum durchbrochen einmal durch einen Tag mit bedecktem Himmel. Und auch wenn ich die vergangenen Wochen fast nur krank war, so durfte ich doch viel sehen von dem Zauber, den diese Wochen bereit gehalten haben. Das Äußere ist nicht Spiegel des Inneren zur Zeit.

3. Februar 2009

Narr

Als es mir wehe tat im Herzen und mich stach in meinen Nieren, da war ich ein Narr und wusste nichts, ich war wie ein Tier vor dir. Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil. (Psalm 73, 21 - 26)