31. März 2010

Altersbilder in Bad Oeynhausen

Am 28. März war Ausstellungseröffnung im Gottesdienst der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen-Altstadt. Während der Predigt waren die Bilder über Beamer und an der langen Kirchenmauer zu sehen. Zum ersten Mal sind die 20 Exponate nahezu auf einen Blick zu sehen und ergaben für mich ein besonderes Gesamtbild. Im Anschluß des Gottesdienstes verlasen Mitglieder der Gemeinde die Texte der Altersbilder-Broschüre vor den jeweiligen Exponaten und gaben so Auskunft über die dargestellten Personen. Auch für mich neu - und zum ersten Male in Kassel praktiziert (eine wunderbare Idee, liebe Frau Zander!). Viele berührende Momente, berührte Menschen und somit das, was wir uns vornehmlich für unser Projekt und die Wanderausstellung gewünscht hatten. Bis zum 9. Mai ist die Ausstellung noch in Bad Oeynhausen zu sehen. Vielen Dank für die angenehme Zusammenarbeit mit Pfarrerin Frau Fischer und Herrn Brinkmann und ganz herzliche Grüße! Hier der Bericht zur Ausstellung Danach wird die Ausstellung ab Ende Mai in der Katharinenkirche Frankfurt am Main zu sehen sein.

23. März 2010

Weitergehen

Ab Ende dieser Woche ist »Altersbilder« in Bad Oeynhausen zu sehen. Gleichsam bin ich an dem aktuellen Projekt und es erfüllt mich schon jetzt. Neue Begegnungen, eine sehr berührende Begegnung dieser Tage. Zwei Menschen, die zueinander halten, einander helfen und tragen, die trotz aller Beschwernisse einen erfüllten Lebensabend suchten und gefunden haben. ≥≥≥≥≥ Aus technischen Gründen werde ich für eine kurze Zeit keine neuen Bildbeiträge bringen können. Kirchenkreis Vlotho vorab

17. März 2010

Endlich

ist er wieder in der Nähe und man kann ihn schon fast riechen. Und endlich stehen wir in der zweiten Hälfte des März; und mit Sehnsucht warten wohl alle auf das, was endlich kommen wird. Man muss etwas genauer hinsehen, dann kann man ihn schon an nahezu jedem Strauch, jedem Baum, jeder Pflanze erahnen. Und ich freue mich, wie jedes Jahr, wie ein Kind auf den Moment, an dem er unübersehbar geworden ist. Sicher sind all diese Gedanken auch mit mehrfach symbolischem Wert für mich verbunden. Ersterben, Tod, Trauer, Erwarten, Auferstehung und Wiederkunft.

8. März 2010

Black & White

Vor vielen Jahren, genau: 2003 hatte ich eine Ausstellung in Frankfurt. Dort zeigte ich Schwarzweiß- fotografie. Kann mich noch ziemlich gut daran erinnern, dass selbst ernannte Experten vor einigen Exponaten standen und sagten: so etwas geht nur analog. Konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen; denn die Bilder waren digital entstanden. Einige Zeit später zeigte ich in anderen Ausstellungen Schwarzweißfotografie, bei der solche Anmerkungen nicht mehr zu vernehmen waren. Sie aber waren analog entstanden und im LEICA-Labor Solms ausgearbeitet worden (Viele Grüße an Frau Naumann!) Auch heute denke ich immer noch, dass der »Schmutz«, das Korn, die Tiefen, die unglaublich vielen Schwarz- und Grautöne nur wirklich in der analogen Fotografie und Labortechnik zu finden sind. Dennoch erstaunen mich die heutigen Graustufen in der digitalen Fotografie immer mehr. Hier wieder mit »meiner« derzeitigen Traumkombination LEICA M9 und Summilux 1.4/50mm asph. entstanden. (Foto: © jörg kassühlke)>>>>> Hier noch ein Hinweis auf die nächste Ausstellungseröffnung meiner Wanderausstellung »Altersbilder«: Evangelische Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Altstadt

3. März 2010

Linien

Vor etwa 15 Jahren begann meine Leidenschaft für kleine schwarze starke Kameras. Damals war es eine Minilux, die immer in der Mittelkonsole meines Wagens lag. Und mit der ich zuweilen aus dem fahrenden Wagen Bilder schoß. Ein solches Bild hängt oder steht seither immer in meinem Büro, Studio, Atelier oder jetzt in meiner Schreibstube. Das Bild entstand in Hamburg an einer Landungsbrücke, meine ich. Das Korn, der Dreck, das alles andere als perfekt belichtete Bild ist noch immer für mich eine Art von Bebildern, die ich liebe und der ich zugetan bin. Dieser Tage entstand wieder ein solches Bild; dieses Mal mit einer M8 und einem 28mm, aus dem fahrenden Wagen. Das Licht, die Wolkengebilde, die Linien, welche eine Richtung zu weisen schienen, ließen mich die Leica hochziehen und durch die Frontscheibe drauf halten. Gibt es eigentlich die Lomographie noch? Das gefiel mir damals, wenngleich ich nie eine solche Lomo mein eigen nennen konnte. >>>>> Meine Wanderausstellung »Altersbilder« geht am 28. März wieder auf Reisen und ist dann in der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen-Altstadt zu sehen. Die Ausstellungseröffnung beginnt am 28. im Gottesdienst. Weitere Infos zur Wanderausstellung »Altersbilder«, zu Ausstellungsterminen und mehr finden Sie rechts im Menü des Blogs. Vielen Dank für Ihr Interesse!