28. Januar 2011

Eine Frage der Perspektive

....oder »nichts ist so wie es scheint« - von wem stammt eigentlich dieses Wort? Wie oft scheinen Dinge so klar und ich lasse mich täuschen. Es ist eine Kugel, ganz klar. Und ich kann nicht näher heran. Und alles wäre doch klar, wenn ich mich nur bewegen würde, nur einen Schritt weiter. Aber oft komme ich auch einfach nicht näher heran oder mir ist die Perspektive, die alles klären würde, nicht gegeben oder möglich. Aber jene, die das alles schon einmal gesehen haben, welche die vermeintliche Kugel schon kennen oder sie gar in den Händen hielten kann das nicht täuschen. Sie brauchen kaum mehr als eine Sekunde, um wissen, dass es nur eine Kugel zu sein scheint; denn es ist.... ? Und da fällt mir eine meiner Lieblingsstellen überhaupt ein: »Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.« (1. Korinther 13,12)

10. Januar 2011

Heranwagen

Der Theologe, den mein Vater sehr schätzte, sprach einmal davon, dass man an einem halben Herzen stirbt. Und dass man Gott nur erleben kann, wenn man sich ganz an ihn heranwagt. Während ich die zwei Bilder auf den Server lade, schaue ich, ob ich das Zitat noch finden kann. Aber ich habe es in meinem Zitatebuch daheim - und werde es nachreichen. Ganz an Ihn heranwagen. Habe Mühe mit diesem Gedanken; denn ich hätte mich an den Allmächtigen ohne Christus wohl nie herangewagt. Christus war meine Brücke. Er hat vermittelt und wird deshalb auch oft als der Mittler bezeichnet; auch Paulus nennt ihn so. Aber ich kann mich ganz heranwagen, und es ist der Wunsch für dieses Jahr. Mich noch mehr in seine Arme zu werfen ist eines meiner vornehmsten Ziele in diesem Jahr. Vielleicht ist es für diesen oder jenen seltsam, dass man solche Worte hier immer wieder findet. Aber es sind die zwei Dinge, die mich am meisten interessieren und beschäftigen: das Wort Gottes und die Photographie. Und ich hoffe, dass es einige nicht nur seltsam, sondern merkwürdig finden...