13. August 2011

Das Wort jetzt

Dieser Tage machte ich einen Gang hier in der Nähe meiner Stadt. Wie anders ist hier Vegetation, wie anders die Bodenbeschaffenheit; die Landschaft mutet gerade so an, als ich ich tausende Kilometer entfernt. Aber es sind keine 80 Kilometer nach Gelnhausen und eben dort und in der Peripherie lebte ich das vergangene Jahrzehnt. Wieder kamen in mir die vertrauten Gedanken auf: welcher Weg ist es, der für dich sein soll? Gehst Du links vorbei, denn da erscheint doch alles klar und durchlässig, der Weg ist geebnet? Sollst du dich eher rechts durch das Gebüsch schlagen, an den Bäumen vorbei, denn der klarere Weg war noch nie der rechte? Oder liegst du dann vielleicht gänzlich falsch; denn der Weg zurück wird wohl die Lösung sein? Wer mich besser kennt, der weiß genau, dass mir in solchen Momenten ein Lied in den Sinn kommt, das mir schon oft beigestanden hat und in der ersten Strophe mit »Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl...« beginnt. Aber welche Weisungen darf ich noch erwarten? Wäre es nicht am besten, wenn Gott selbst mir sagte, wohin es für mich geht? Auf meiner zweitliebsten Bibel steht vorne mit einer Blindprägung eingraviert: »Gott spricht. Heute.« Das stimmt ganz gewiss und daran glaube ich. Aber ich glaube daran, dass Er das auch für mich und für Dich ganz persönlich noch Heute tut. Wenn ich an und in Seinem geschriebenen Wort in der Bibel (Logos) bleibe und in ihm studiere, täglich, dann wird Er auch jetzt und hier mit uns, mit mir und Dir sprechen und Antworten auf die Frage geben, welchen Weg ich wählen darf. (Epheser 6,17)